Aus der Kombination von Schaltungsart und Anzahl der Schaltgruppen ergibt sich im Einfahrtsbereich eine „natürliche“ Anzahl 

von Schaltstufen, z.B. können mit der Strategie Ein/Aus und 4 Schaltgruppen, vier Schaltstufen realisiert werden.


Die automatische Platzierung ordnet die Leuchten entsprechend ihrer Schaltgruppen in Clustern an. 


z.B. Strategie Ein/Aus mit 4 Schaltgruppen

4-2-3-1|4-2-3-1|4-2-3-1......


Zur Realisierung der Schaltstufen werden nun die Schaltgruppen nacheinander abgeschaltet. In unserem Beispiel wird dadurch bei jedem Schalten der Lichtstrom und damit das Leuchtdichteniveau um 25% reduziert. In der niedrigsten Stufe brennen nur noch die Leuchten der Gruppe 4.


Da sich beim Absenken des Eingangsniveaus aber auch die Gesamtlänge der Adaptationsstecke verkürzt, dürfen im hinteren Teil des Tunnels keine Leuchten der höheren Gruppennummer mehr platziert werden. 


Das Gesamtbild stellt sich nun so dar:

S1 = 100%

4-2-3-1|4-2-3-1|4-2-3-1......2-3-1|2-3-1.....2-1|2-1....1-1-1-1

S2 = 75%

4-2-3-X|4-2-3-X|4-2-3-X......2-3-X|2-3-X.....2-X|2-X....X-X-X-X

S3 = 50%

4-X-3-X|4-X-3-X|4-X-3-X......X-3-X|X-3-X.....X-X|X-X....X-X-X-X

S4 = 25%

4-X-X-X|4-X-X-X|4-X-X-X......X-X-X|X-X-X.....X-X|X-X....X-X-X-X


Die Schaltungstrategien im Einzelnen:

Schalten EIN / AUS

Siehe oben.

Anzahl der Schaltstufen ist gleich Anzahl der Schaltgruppen.

Schalten EIN /50%/ AUS

Die Anordung ist identisch mit Schalten EIN/AUS da aber Zwischenstufen vorgesehen sind ergeben sich doppelt soviele mögliche Schaltstufen wie Schaltgruppen.

Dimmen 50%

Hier wird angenommen, dass die Leuchtdichtenivaus zwischen 100% und 50% durch Dimmen erreicht werden. Anschließend wird die Hälfte der Leuchten innerhalb eines Clusters abgeschaltet und die verbleibenden Leuchten wieder im Bereich von 100%-50% gedimmt, was nun dem Leuchtdichteniveau von 50%-25% entspricht.


Die Anzahl der Schaltstufen ist ebenfalls gleich der Anzahl der Schaltgruppen,


Die „Breite“ der Cluster ist nun aber 2(n-1)  (n= Anzahl der Schaltgruppe)


z.B. mit drei Schaltgruppen kann man die Niveaus 50% und 25% durch Schalten erreichen.

S1 = 100%

3-1-2-1 | 3-1-2-1|3-1-2-1......2-1|2-1....1|1

S2 = 50%

3-X-2-X | 3-X-2-X|3-X-2-X......2-X|2-X....X|X

S3 = 25%

3-X-X-X | 3-X-X-X|3-X-X-X......X-X|X-X....X|X

Hier kann nun bis auf 12,5% des ursprünglichen Leuchtdichteniveaus herab gedimmt werden.

Dimmen 30%

Hier wird angenommen, dass die Leuchtdichtenivaus zwischen 100% und ~30% durch dimmen erreicht werden. Anschließend werden 2/3 der Leuchten innerhalb eines Clusters abgeschaltet und die verbleibenden Leuchten wieder im Bereich von 100%-30% gedimmt, was nun dem Leuchtdichteniveau von ~30%-~10% entspricht.


Die Anzahl der Schaltstufen ist ebenfalls gleich der Anzahl der Schaltgruppen,


Die „Breite“ der Cluster ist nun 3(n-1)  (n= Anzahl der Schaltgruppe)


z.B. mit drei Schaltgruppen kann auf die Niveaus 30% und 10% geschaltet werden.

 S1 = 100%

3-1-1-2-1-1-2-1-1 | 3-1-1-2-1-1-2-1-1|......2-1-1|2-1-1....1|1

S2 = 30%

3-X-X-2-X-X-2-X-X | 3-X-X-2-X-X-2-X-X|......2-X-X|2-X-X....X|X

S3 = 10%

3-X-X-X-X-X-X-X-X | 3-X-X-X-X-X-X-X-X|......X-X-X|X-X-X....X|X


Hinweis: Die maximalen Abstände der höchsten Schaltgruppe am Anfang des Tunnels werden durch geforderten Gleichmässigkeiten in der niedrigsten Schaltstufe begrenzt. In der Folge ist die maximale Clusterbreite und damit die Anzahl der Schaltgruppen im Allgemeinen begrenzt. Bitte beachten Sie hier auch die Vorgabe der „Maximalen Leuchtenabstände“ für das automatische Platzieren.


Hinweis: Die hier aufgelisteten Muster werden vom Programm als Default verwendet und beim „Automatischen Platzieren“ entsprechend unterstützt. Davon unabhängig kann der Benutzer im Dialog, zusätzliche Schaltstufen anlegen bzw. die Zwischenwerte durch individuelle Dimm-Einstellungen für jede Schaltstufe frei einstellen.


Achtung: In jedem Fall muss der Benutzer auf die Einhaltung der vorgeschrieben Gleichmässigkeiten und geforderten Niveaus achten und kontrollieren. Die automatische Platzierung kann dies nicht garantieren z.B. kann des notwendig sein eine zusätzliche Reihe zu platzieren etc.